Gemeinschaftliches Gesundheitsprogramm   (Benin)

Gemeinschaftliches Gesundheitsprogramm (Benin)

  • Aktuell
  • R-FFL
  • Benin
  • 360.241 €

Seit 2002 ist die Follereau-Stiftung Luxemburg mit ihrem lokalen Partner, der R-FFL, in der Gesundheitszone Allada-Zè-Toffo präsent.

Das “Programme d’Appui à la Promotion de la Santé Familiale et Communautaire” (PRODUSAFCOM) ist ein Programm, das konzipiert und durchgeführt wird, um zur Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern in den Gesundheitszonen Allada-Zè-Toffo und Abomey-Calavi/Sô-Ava im atlantischen Departement Benin beizutragen. Ziel ist es, einer Mehrheit der isolierten Bevölkerung des Gebietes (Mangel an Mitteln, ländliche Gebiete usw.) den Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung zu garantieren.

Das Programm setzt in verschiedenen Bereichen an: 

  • Die Betreuung von unterernährten Kindern und die Sensibilisierung der Familien für eine ausgewogene Ernährung im CREN von Toffo.
  • Pflege für Menschen, die mit HIV leben (PLHIV), insbesondere für Mütter und Kinder, durch Pflege, Aufklärungskampagnen und psychologische Unterstützung. 
  • Zugang zu Impfungen durch Sensibilisierung und Impfkampagnen in den Dorfgemeinschaften durch ausgebildetes Gesundheitspersonal.
  • Zugang zu Trinkwasser mit der Inbetriebnahme von Wasserpumpen. 
  • Gesundheit von Mutter und Kind durch den Bau und die Einrichtung von Entbindungsstationen in den abgelegenen Dörfern Ahozonnoudé und Lokpodji.

Tatsächlich wurde im Dezember 2019 das Entbindungskrankenhaus auf Stelzen im Seegebiet in Lokpodji gebaut. Diese architektonische Meisterleistung ermöglicht es der Bevölkerung des bis dahin völlig isolierten Gebiets, von einer zugänglichen, qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung zu profitieren.

Während die 2013 errichtete und seither von der Stiftung geführte Entbindungsklinik Ahozonnoudè im Interventionsgebiet strukturell und finanziell Fuß fassen konnte, wurde gemeinsam mit dem Managementkomitee (COGES) der Entbindungsklinik und dem Partner vor Ort beschlossen, sich von der Entbindungsklinik zu lösen und deren Leitung der Gemeinde und dem beninischen Gesundheitsministerium anzuvertrauen.

Dieser Ansatz ist Teil der Strategie, die Projekte autonom und nachhaltig zu gestalten, mit dem Ziel, sich letztendlich aus der Verwaltung der gebauten Strukturen zurückzuziehen. Um einen reibungslosen Ausstieg zu gewährleisten, wird für die nächsten zwei Jahre noch eine vierteljährliche Nachverfolgung sichergestellt, um die Struktur bei Bedarf unterstützen zu können und das Risiko einer Verschlechterung zu minimieren, sobald der endgültige Ausstieg erreicht ist.