Früherkennung und Behandlung von Hautgeschwüren (Guinea)

Früherkennung und Behandlung von Hautgeschwüren (Guinea)

  • Aktuell
  • APROSCO
  • Guinea Conakry
  • 42.200 €

Der Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs) ist für die FFL ein langjähriges Engagement.

Nachdem sie sich zunächst auf die Ausrottung der Lepra konzentriert hatte, weitete sie ihre Aktivitäten auf andere Krankheiten aus, darunter das Buruli-Ulkus (BU), von dem vor allem Menschen in abgelegenen und schwer zugänglichen ländlichen Gebieten betroffen sind.

In der Waldregion Guineas arbeitet die FFL gemeinsam mit der lokalen Nichtregierungsorganisation APROSCO daran, Menschen über ulzerative Hauterkrankungen aufzuklären, sie zu untersuchen und zu behandeln. Dank einer dezentralen Strategie werden die Maßnahmen direkt in den abgelegenen Gemeinden durchgeführt, wobei gleichzeitig die Verbindung zu spezialisierten Gesundheitseinrichtungen gewährleistet ist.

Im Jahr 2025 trugen die Maßnahmen dazu bei, die Aufklärung, die Früherkennung und die Versorgung der Patienten in den Einsatzgebieten zu verbessern.

Insgesamt wurden 16 Aufklärungsveranstaltungen organisiert, an denen etwa 6.000 Menschen teilnahmen. Ergänzend dazu wurden 4 Radiosendungen und 40 Aufklärungsspots über lokale Sender in N’Zérékoré ausgestrahlt.

Im Rahmen der Früherkennungs- und Behandlungsmaßnahmen konnten insgesamt 300 Fälle behandelt werden: 175 im Zentrum für Früherkennung und Behandlung des Buruli-Ulkus (CDTUB) in N’Zérékoré und 125 in acht ländlichen Ortschaften (Temessadou, Fassankony, Bignamou, Gbackedou, Koulé, Binikala, Tounkarata und Sinko). Darüber hinaus wurden 20 Fälle zur spezialisierten Behandlung an das CDTUB überwiesen.

Schließlich wurden 24 Kontrollbesuche durchgeführt, um die Umsetzung der Maßnahmen vor Ort zu unterstützen und die Kapazitäten der Gemeindeteams zu stärken.