Gemeinschaftliches Gesundheitsprogramm (Mali)

Gemeinschaftliches Gesundheitsprogramm (Mali)

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  • AP-FFL
  • Mali
  • 27.293 €

In Mali gibt es gleich mehrere Probleme im Gesundheitswesen: nicht nur im Zusammenhang mit der Infrastruktur, sondern auch damit, dass die Bevölkerung aufgrund fehlender Ressourcen keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung hat. Dies ist die Situation in einem Land, in dem 42% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben.

Frauen und Kinder sind von den Folgen der Armut am stärksten betroffen. Um der Bevölkerung den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erleichtern, hat die Stiftung ab 2012 zusammen mit ihrem lokalen Partner AP-FFL Mali das Programm zur nachhaltigen Förderung der Gesundheit in Familie und Gemeinde ins Leben gerufen.

Der Ansatz soll gemeindeorientiert sein, mit sozialer Mobilisierung rund um Präventions- und Verwaltungsaktivitäten. Das Programm zielt somit darauf ab, den Prozess der Gemeindeentwicklung lebensfähig, effektiv und nachhaltig zu gestalten. Es konzentriert sich hauptsächlich darauf, zusammen mit der Gemeinde isolierte Dörfer zu identifizieren, die besonders weit von Gesundheitszentren entfernt sind. In Absprache mit den lokalen und Gesundheitsbehörden steht daher der Bau und die Ausstattung von Gemeindezentren im Mittelpunkt des Programms. 

Von den 18 funktionalen Zentren wurden 2020 zwei neue Gesundheitszentren in Sirakoro bzw. Nampasso gebaut und ausgestattet. Während im Rahmen der Malariaprävention 9.797 imprägnierte Moskitonetze verteilt wurden, führten alle diese kommunalen Gesundheitszentren (CSCOMs) 84.707 medizinische Eingriffe durch, darunter 3.373 Entbindungen und 1.258 Ultraschalluntersuchungen.