Berufsbildungs und lernzentrum in Doumè

Berufsbildungs und lernzentrum in Doumè

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  • R-FFL
  • Benin
  • 428.782 €

Benin hat, wie viele Entwicklungsländer, mit einer hohen Arbeitslosenquote zu kämpfen, insbesondere unter jungen Menschen.

Bildung und berufliche Bildung sind daher wesentliche Hebel, um die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu fördern, die Selbstständigkeit zu unterstützen und zur Armutsbekämpfung beizutragen.

Nach dem Bau eines ersten Berufsbildungszentrums in der Gemeinde Zè, das 2020 an die beninischen Behörden übergeben wurde, treibt die FFL-Vertretung in Benin seit 2021 den Ausbau eines neuen Zentrums in Doumè in der Gemeinde Savalou voran. Dieses nimmt Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren aus benachteiligten Verhältnissen auf und bietet ihnen Ausbildungsgänge an, die den Anforderungen des lokalen Arbeitsmarktes entsprechen.

Im Jahr 2025 setzte das Zentrum seinen Ausbau mit der Eröffnung des Ausbildungszweigs „Schneiderei“ fort. Nach der Übergabe der neuen Werkstatt im Juni nahm zum Schuljahresbeginn im Oktober ein erster Jahrgang von 32 Auszubildenden, darunter überwiegend junge Frauen, die Ausbildung auf. Das Zentrum bietet nun drei Ausbildungszweige an: Maurerhandwerk, Elektroinstallation im Bauwesen und Schneiderei.

Auch der zweite Jahrgang im Bereich Maurerhandwerk hat in diesem Jahr begonnen, wodurch sich die Gesamtzahl der für das Schuljahr 2025–2026 eingeschriebenen Auszubildenden auf 71 erhöht hat. Die 23 Auszubildenden des ersten Jahrgangs haben ihr Berufsqualifikationszertifikat (CQM) erhalten und ein Startpaket, um ihnen den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

Wie in den Vorjahren absolvierten die Auszubildenden in den Bereichen Maurerhandwerk und Elektrotechnik ein Praktikum in einem Unternehmen, wodurch sie ihr erworbenes Wissen anwenden und sich mit den Realitäten der Arbeitswelt vertraut machen konnten. Ergänzende Module in den Bereichen Marketing und Management wurden ebenfalls organisiert, um ihre Chancen auf eine erfolgreiche Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu verbessern.

Alle Auszubildenden und Ausbilder wurden das ganze Jahr über medizinisch betreut. Darüber hinaus entwickelt sich das Zentrum weiter: Der Bau einer zukünftigen Friseurwerkstatt und die Einführung von Gemüseanbauaktivitäten sollen die praktischen Kompetenzen der Jugendlichen stärken und gleichzeitig schrittweise zur Selbstständigkeit des Zentrums beitragen.