Seit 2013 unterstützt die Fondation Follereau Luxembourg (FFL) ein Programm zur gemeindenahen Gesundheitsversorgung, das von ihrer lokalen Vertretung in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden umgesetzt wird und darauf abzielt, den Zugang zur Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Gesundheit von Müttern und Kindern liegt.
Im Jahr 2025 setzte das Programm seine Maßnahmen in den Departements Mono, Atlantique und Collines fort und kombinierte dabei Prävention, wohnortnahe Versorgung und den Ausbau der Gesundheitsstrukturen. Der Ansatz basiert auf integrierten Maßnahmen, die möglichst nah an den Gemeinden ansetzen, um die Zugangsbarrieren zur Gesundheitsversorgung abzubauen.
Im Jahr 2025 ermöglichte das Programm:
- Verbesserung des Zugangs zu Impfungen für Kinder und Frauen im gebärfähigen Alter dank der fortgeschrittenen Strategie und der Partnergesundheitszentren: 2.591 Kinder wurden in den Dörfern der Gesundheitsbezirke Kitikpli und Konkondji geimpft, 3.455 Kinder in Gesundheitszentren sowie 364 Frauen.
- Stärkung der Inanspruchnahme der wohnortnahen Gesundheitsversorgung durch mobile Sprechstunden, wodurch die Gesundheitsdienste näher an die abgelegenen Bevölkerungsgruppen herangeführt und 5.293 Diagnosen in den Interventionsgebieten gestellt werden konnten.
- Verbesserung des Versorgungsangebots in ländlichen Gebieten, insbesondere durch die Unterstützung des Baus eines neuen Gesundheitszentrums in Iroukou (Gemeinde Savalou), dessen Standort in Absprache mit den lokalen Akteuren neu festgelegt wurde und dessen Bau bis 2025 zu 50 % abgeschlossen sein wird.
- Die bestehende Gesundheitsinfrastruktur durch die Übergabe des Gesundheitszentrums von Kitikpli, Instandhaltungsarbeiten an den Anlagen und die Anschaffung von zwei Generatoren zur Sicherung der Stromversorgung der Zentren in Kitikpli und Konkondji stärken.
- Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern in den Zentren von Kitikpli und Konkondji durch 1.927 Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen, 490 betreute Entbindungen und 6.952 registrierte ärztliche Konsultationen sowie die Verteilung von 265 Baby-Sets an schwangere Frauen.
- Stärkung der Betreuung von Kindern mit Behinderungen durch funktionelle Rehabilitationsmaßnahmen, bei denen 235 Kinder betreut wurden, sowie durch die Bereitstellung von Schulmaterialien und die Unterstützung einkommensschaffender Aktivitäten für die Familien.
- Unterstützung der Prävention und Behandlung von Unterernährung: 138 Fälle schwerer akuter Unterernährung und 209 Fälle mäßiger akuter Unterernährung wurden behandelt; außerdem wurden Sensibilisierungsmaßnahmen und Schulungen für 100 Mütter zu bewährten Ernährungspraktiken durchgeführt.
- Gewährleistung einer umfassenden Betreuung von Mutter-Kind-Paaren, die mit HIV leben: 565 Personen wurden sensibilisiert, 443 getestet (davon 2 positive Fälle), 31 Personen wurden therapeutisch betreut und 49 Mutter-Kind-Paare sowie 26 schutzbedürftige Kinder erhielten ernährungsbezogene und medizinische Unterstützung.
