Liebe Freunde der Fondation Follereau,

Wünschen Sie sich etwas, etwas, das Ihnen am Herzen liegt.

Zum Jahresende, ob für Ihre Familie, Ihr Umfeld oder Ihr eigenes Wohlbefinden, wir stellen uns Ihre Wünsche optimistisch, voller Hoffnung und Menschlichkeit vor.

Selbstverständlich, würden Sie sagen. Wer wünscht sich schon eine schlimme Zukunft? Der Ehrgeiz der Menschen, dieser ewige Wunsch nach einer besseren Zukunft haben es ihnen ermöglicht, sich in all den Jahre weiterzuentwickeln. Bei jeder Gelegenheit zeigen Menschen diesen Optimismus, der es ihnen ermöglicht, die Hindernisse zu überwinden, die auf sie zukommen und in die Zukunft zu schreiten.

Die Fondation Follereau hat gerade ihr 57-jähriges Bestehen gefeiert. Seit 1966 blickt unser Team in die Zukunft, indem es sich für die Gesundheit, für berufliche Chancen, für eine geborgene Kindheit, für wiedervereinte Familien einsetzt.

Und während wir unsere 57. Geburtstagskerze auspusten, können wir Ihnen verraten, dass einer unserer Wünsche darin besteht alle Kinder vor jeder Form von Vernachlässigung, Grausamkeit und Ausbeutung zu schützen.

Ist das utopisch? Und dennoch ist es der Grundsatz 9 der Erklärung der Rechte des Kindes von 1959. Immer noch erleben viel zu viele Kinder, dass ihre Rechte im Alltag mit Füßen getreten werden. Millionen von Kindern werden immer noch ihrer Kindheit und ihrer Würde beraubt.

Lassen Sie uns gemeinsam für sie etwas bewegen. Handeln wir für die Zukunft.

Kennen Sie die kulturelle Praxis der Anvertrauung – „confiage“ (franz.) oder „fosterage“ (engl.) – die darin besteht, Kinder in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in fremde Obhut zu geben? Eine Tradition, die Menschenhändler ausnutzen, um den Familien falsche Versprechen zu machen, bevor sie die Kinder schließlich verkaufen und sie Gefahren und Gewalt aussetzen, die nur in Albträumen vorstellbar sind.

Die Fondation Follereau und ihre Partner im Benin setzen sich für diese Kinder im Norden des Landes ein.

Im Jahr 2022 wurden 560 Kinder identifiziert, sie erhielten Schulmaterial, um wieder in die Schule gehen zu können. Weitere 126 Kinder wurden aufgenommen und erhielten Verpflegung, medizinische Versorgung und eine Unterkunft, während die im Jahr 2021 gebildeten Komitees zur Bekämpfung des Kinderhandels 32 Sensibilisierungsveranstaltungen zu den Themen Gewalt gegen Kinder, Heirat von Minderjährigen, sowie über die Rolle und Verantwortung der Eltern, durchführten.

Im Jahr 2024, angesichts der komplizierten Sicherheitslage im Grenzgebiet und des Risikos, das die Durchführung von Gruppensensibilisierungen mit sich bringen kann, bemüht sich die Fondation Follereau weiterhin um die Betreuung der betroffenen Kinder, ihre Sicherheit, ihre psychosoziale Gesundheit, die Rückkehr in ihre Familien, ihre Berufsausbildung und die Stärkung ihrer beruflichen Zukunft.

Lassen Sie uns gemeinsam den Wunsch auf eine bessere Zukunft für diese Kinder äußern.

Jean Hilger, Präsident
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