Versorgung von Menschen die an vernachlässigten Tropenkrankheiten leiden

Versorgung von Menschen die an vernachlässigten Tropenkrankheiten leiden

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Weiße Flecken auf der Haut, die nicht wehtun, sind kein Grund, einen Arzt aufzusuchen. Dennoch könnten sie die ersten sichtbaren Symptome einer Krankheit sein, die auch heute noch weit verbreitet ist: Lepra.

Aber Angst, fehlende finanzielle Mittel und auch die große Entfernung zum nächsten Gesundheitszentrum entmutigen die Patienten nicht, einen Arzt aufzusuchen. 

Obwohl im Kampf gegen diese inzwischen heilbare Krankheit große Fortschritte erzielt wurden, ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit weiterhin unerlässlich, um neue und weiter fortgeschrittene Fälle der Krankheit zu vermeiden, insbesondere in Madagaskar, einer der am stärksten von Lepra betroffenen Regionen Afrikas. In den letzten 20 Jahren hat die Stiftung ein Projekt mit verschiedenen Aktivitäten unterstützt, nämlich: 

  • Sensibilisierung und Screening von Gemeinden und die Stärkung von Gemeinschaftsstrukturen zur Verhinderung der Ansteckung mit Lepra und Tuberkulose.
  • Nahrungsmittelhilfe und Pflege für 385 von Lepra betroffene Menschen sowie psychologische Unterstützung, um ihrer Ausgrenzung zu entgegenzuwirken.
  • Grundlegende Grundschulbildung für die Kinder der Patienten in einer Schule im Zentrum Marovahy.

In diesem Jahr haben die Situation und ein besonders heikler Kontext es uns jedoch leider nicht erlaubt, unsere Aktivitäten aufrechtzuerhalten. Unser gesamtes Team arbeitet an effektiven und nachhaltigen Lösungen, die es uns ermöglichen, diese Schwierigkeiten zu beheben.